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Durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer (ARPU)
Der durchschnittliche Umsatz, der von jedem Kunden generiert wird.

KPI-Beispiel
Was ist der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer?
Durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer, oder ARPU, misst den Umsatz, der durch Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung von jedem Kunden generiert wird. Typischerweise gemessen von abonnementbasierten Unternehmen, ist ARPU eine etwas umstrittene KPI, die manchmal als „Eitelkeitsmetrik“ bezeichnet wird, aufgrund der Art und Weise, wie Unternehmen diese Zahl zur Schau stellen. Es gibt auch keine klaren Richtlinien darüber, welche Arten von Umsatz in die ARPU-Berechnungen einbezogen werden sollten, sodass es leicht ist, diese Kennzahl zu übertreiben oder im besten Licht darzustellen.
Das gesagt, kann ARPU dennoch wichtige Einblicke in die Kundenbasis und das Wachstum Ihres Unternehmens bieten. Wenn es im Kontext anderer KPIs richtig bewertet wird, gibt es keinen Grund, warum ARPU als legitime Kennzahl vermieden werden sollte.
Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer ist eine relevante Kennzahl für Ihre Verkaufs und Finanz Teams zur Überwachung.
Warum ist ARPU für Abonnementunternehmen wichtig?
„Was ist ein Kunde wert?“ Dies ist die zentrale Frage hinter der Berechnung Ihres durchschnittlichen Umsatzes pro Nutzer. Während es nicht das tatsächliche Maß für ROI (Return on Investment) ist, funktioniert ARPU nach einem ähnlichen Paradigma: den Wert zu maximieren, der pro Kunde erzielt werden kann. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf ist ARPU eine wichtige KPI, um die Ausgabengewohnheiten Ihrer Kundenbasis und die Richtung des Wachstums Ihres Unternehmens zu erkunden.
Ein guter ARPU zeigt an, dass Ihr Unternehmen sowohl einen guten Stand im Markt hat als auch eine starke Kundenbasis. Da Ihre Abwanderungsrate niedrig und die Upgrade-Levels hoch sind, sind Ihre Kunden wahrscheinlich wohlhabend, oder zumindest sind Ihre Produkt- / Abonnementpreise gut auf das allgemeine Einkommensniveau Ihrer Kunden abgestimmt. Dieses Szenario deutet auf starke Marketingentscheidungen und die gezielte Ansprache Ihres ICP (ideales Kundenprofil) hin.
Gleichzeitig haben Sie es geschafft, Ihre Nische im Markt zu finden und auszunutzen, entweder indem Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten, die sonst niemand hat, oder einfach indem Sie besser sind als Ihre Wettbewerber. Kurz gesagt, Ihre Kunden sind sehr zufrieden mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung, und Ihr ARPU spiegelt dies wider.
Ein schlechter ARPU hingegen zeigt an, dass Ihr Marktstand und / oder Ihre Kundenbasis schwach sind. Sie haben wahrscheinlich eine zu hohe Abwanderungsrate und eine hohe Anzahl an Abonnementdowngrades, was auf Unzufriedenheit der Kunden mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung hinweist; die Qualität Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung spiegelt sich nicht im angegebenen Preis wider, es gibt eine Diskrepanz zwischen dem Einkommensniveau Ihrer Kunden und Ihren Preisen; oder eine Kombination all dieser Faktoren.
ARPU dient somit als Indikator für wichtige Trends, die Ihr Geschäft betreffen, ob positiv oder negativ. Es kann wichtige Einblicke darüber geben, welche Ihrer Geschäftspraktiken gut funktionieren und welche Verbesserungen benötigen.

Wie man den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer berechnet

Best Practices für die Nutzung von ARPU
Die Erhöhung des durchschnittlichen Umsatzes pro Nutzer kann entweder durch Upselling Ihrer Kunden (Angebot höherwertiger Abonnements oder Pakete) oder durch die Erweiterung Ihrer Kundenbasis erfolgen. Natürlich funktioniert Upselling nur, wenn Ihre Kunden Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung bereits zu schätzen wissen.
Hier kommt die Kontroverse mit ARPU ins Spiel – wenn Sie Ihre Kunden upsellen und den daraus resultierenden höheren ARPU in Ihren öffentlichen Statistiken präsentieren, ist das ein etwas unehrlicher oder zumindest fragwürdiger Schritt.
Das gesagt, kann ARPU eine gute Kennzahl sein, um sie den Investoren Ihres Unternehmens zu präsentieren, da sie einen Hinweis auf Ihre Wachstumsrichtung geben kann. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf können Sie Ihren ARPU neben dem Ihrer Wettbewerber verfolgen, um bessere und tiefere Einblicke in den Zustand des Marktes zu erhalten.
Andere KPIs, die dem durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer ähnlich sind, umfassen: